Inspektionen an Klimaanlagen und im Raum durch die TWG Hausanalyse

Herzlich willkommen auf der Lufthygiene-Seite von Dipl.-Ing. Jens Bellmer. Wir möchten Ihnen unkompliziert helfen.


Dipl.-Ing. Jens Bellmer

Lüftungsanlagen-Hygieneinspektionen: Die VDI 6022 regelt die Vorgaben zur hygienischen Inspektion von Lüftungsanlagen, Klimaanlagen, Luftbefeuchter - also für raumlufttechnische Anlagen und auch (für dezentrale Befeuchter). Die Inspektionen sind gemäß Blatt 1 - je nach Anlagentyp - alle 2 bis 3 Jahre durchzuführen.
Wir führen stets Messungen an der Zuluft und an der Vergleichsluft durch. Unter anderem sind das die Analysen: Mikrobiologische Untersuchungen, spezialisierte Luftfeuchte-Messungen (Mischungsverhältnis x), CO2- und Partikel-Analysen (Feinstaub-Fraktionenermittlung PM2,5 und PM10), visuelle Untersuchungen. 


Drallauslass in einer Kantine. Messgerät zur Ermittlung von Partikel-Konzentrationen.



Luftuntersuchung der Raumluft auf Schimmelpilze

Sie erhalten Prüfberichte zur Weiterleitung an Behörden, Amtsarzt, Personalvertretung. In den letzten Jahren sind die Vorgaben für die Durchführenden dieser Inspektionen stark angestiegen. Die geforderten Einzelanalysen erfordern einen hohen Wissensstand und weitreichende Erfahrung. Wir führen diese Hygieninspektionen seit 1999 durch, also beginnend ein Jahr nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe von Blatt 1 der VDI 6022. Die hohen Vorgaben sollen das Nieveau der Untersuchungen steigern. Das ist gut und richtig so. Nur muss ich mit meiner mehr als 35-jährigen Berufserfahrung als Haustechnik-Ingenieur auch klar feststellen, dass die gestiegenen Vorgaben dem Inspekteur nicht das logische Denken abnehmen können. Was hilft ein, mit enormen Analytikaufwand festgestellter, besenreiner Zuluftkanal, mit integrierter Luftkeimsammlung an der Außenluft und der Zuluft, wenn im versorgten Raum ein Unterdruck herrscht (verursacht durch die zu hoch eingestellte Abluftanlage) und schädliche Gase aus anderen Räumen in ihn hinein gelangen. Zeitraubende Luftmengenmessungen sind bestimmt zielführend, aber es helfen auch ganz einfache Analysemethoden, um das festzustellen. Eine solche Lüftungsanlage kann dann als - Top in Ordnung - dargestellt werden, aber dennoch wurde nicht an alles gedacht. Oder besser ausgedrückt: Es wurde nicht an die einfache Analysemethode gedacht. Das ist lediglich ein Beispiel von vielen. Wichtig ist auch, dass nicht vergessen werden sollte, für wen dieser hohe Aufwand betrieben wird: Für die Menschen in Arbeitsräumen.

Raumklima- und Arbeitsplatz-Untersuchungen: Darüber hinaus profitieren Sie von unserer baubiologischen Kompetenz und auch davon, dass Herr Bellmer in diesem Spezialgebiet, erfolgreich Fachbücher anzubieten hat und seit Jahren Gutachter schult und berät. Es geht um baubiologisch orientierte Raumklima- und Arbeitsplatz-Untersuchungen. Dabei werden Beschwerden beantwortet, wenn beispielsweise die Raumluft zu trocken erscheint oder es werden problematische Luftströmungen, Feinstaub-Belastungen im Gebäude aufgedeckt etc. Selbstverständlich erhalten Sie die Ergebnisse unserer mikrobiologischen Untersuchungen, spezialisierten Luftfeuchte-Messungen (Mischungsverhältnis x), CO2- und Partikel-Analysen (Feinstaub-Fraktionenermittlung PM2,5 und PM10). Wichtig ist es uns dabei immer, den Raum in Bezug zur Natur - also der wichtigsten Referenzgröße - zu bewerten. Sie erhalten vieles mehr, je nach Aufgabenstellung. Ihre Sorgen nehmen wir sehr ernst und versuchen, schnelle, kompetente, effiziente Hilfen aufzuzeigen. Messtechnik, die sich kompromisslos am Menschen orientiert - und nicht umgekehrt. 

Was sind die gesundheitlich problematischen Schwachstellen einer Klima- oder Lüftungsanlage? Hier sind Filter, Kühlregister und Befeuchter zu nennen - aber beispielsweise auch Schalldämpfer.

  • Problem Filter: z. B. durchnässte Filter. Sie werden von Pilzen und Bakterien durchwachsen, die dann Sporen, Gift- und Geruchsstoffe in den Luftstrom abgeben.
  • Problem Wärmeaustauscher: Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnimmt als kalte, fällt z.B. im Kühlregister Kondenswasser an, so dass sich auch hier und im Tropfenabscheider Mikroorganismen vermehren können.
  • Bei Luftbefeuchtern unterscheidet man zwischen verschiedenen Systemen. Wasser wird entweder: zerstäubt, verdunstet oder verdampft. Zerstäubungs- und Verdunstungsbefeuchter zeigen starke hygienische Probleme, wenn nicht ausreichend gewartet wird. Dampfluftbefeuchter sind aufgrund der Abtötung von Mikroorganismen die hygienischste Form. Aber auch hier sind gesundheitliche Probleme zu beachten (z.B. Taupunktunterschreitung im Luftkanalsystem durch zu hoch eingestellte Dampfstärke.).
  • Luftkanalnetz: Die Luftkanäle müssen innen mindestens "besenrein" sein. Die Richtlinie definiert, was darunter zu verstehen ist. Die zu untersuchenden Flächen sind: Zuluftleitungen, Boden im Zentralgerät, Umluftleitungen aber beispielsweise auch Abluftleitungen (wenn die Zuluftqualität davon beeinflusst wird). Das war die gutgemeinte Theorie. Oft kommt man nicht an all diese Stellen und wenn doch, nur teilweise. Häufig fehlen Revisionsklappen, aber auch wenn sie da sind, ist der beste Inspektor mit besten Endoskop-Systemen nicht in der Lage alles zu prüfen. Gerade auch, weil man diese Flächen ergänzend zum optischen Eindruck auch mit Wischproben ergänzen könnte/sollte. Was da zum Teil hilft, sind u.a. vorgenannte Staubfraktionen-Ermittlungen zwischen Vergleichsluft und Zuluft. 
  • Schalldämper-Kulissen gaukeln manchmal einen guten Oberflächenzustand vor. Dabei können sie aber durchfeuchtet sein. Da würden beispielsweise mikrobiologische Abstrichproben helfen. Leider sind sie häufig so verbaut, dass man an sie gar nicht herankommt, ohne die Anlage auseinander zu bauen. Hier können mikrobiologische Luftuntersuchungen helfen - aber - und das kann ich aus Erfahrung sagen, auch vorgenannte Staubfraktions-Messungen.

Welchen Nutzen bringt Ihnen diese Hygieneinspektion?

  1. Den Hygiene- und Vorsorgepflichten nachgekommen zu sein und dass darüber hinaus "logische" Probleme untersucht wurden, die unmöglich von einer Richtlinie allumfassend beschrieben werden können. Letzteres sehen wir als unser Erfahrungs-PLUS, verbunden damit, dass wir selbstentwickelte Messverfahren einsetzen. 
  2. Her Bellmer ist Haustechnik-Ingenieur, mit jahrzehntelanger Erfahrung mit raumlufttechnischen Anlagen. Nutzen Sie diese Kompetenz.
  3. Dafür zu sorgen, dass die Menschen, die in Ihrem Gebäude leben oder arbeiten, gesünder und zufriedener sind. Am Arbeitsplatz ist ein geringer Krankenstand mit verbundener Kostenreduzierung die Folge.

Wie wird die Inspektion durchgeführt?

Zum Einsatz kommen physikalische, mikrobiologische und visuelle Untersuchungen, deren Rahmen durch die VDI 6022 vorgegeben ist. Darüber hinaus führen wir sehr erfolgreich Partikel-Messungen durch, für die Außenluft, Zuluft und im versorgten Raumbereich. Außerdem kommen Luftfeuchte-Untersuchungen zum Einsatz, die von der TWG-Hausanalyse weiterentwickelt wurden, wie die Luftfeuchte-Basismessung und AFBU-Messung, siehe Analyse-Software. Diese Sofware wird nicht nur von Raumklima-Fachleuten verwendet, sondern eben auch erfolgreich von Hygieninspektoren oder auch von Trocknungsfirmen.

Hygiene-Inspektionen und Raumluft-Untersuchungen führen wir u.a. in und im Umkreis dieser Ortschaften/Städte durch:

Bielefeld, Paderborn, Detmold, Horn-Bad Meinberg, Lippstadt, Lage (Lippe), Lemgo, Schloß Holte-Stukenbrock, Bad Salzuflen, Herford, Delbrück, Bad Oeynhausen, Löhne, Porta Westfalica, Rietberg, Gütersloh, Bünde, Hameln, Höxter, Holzminden, Minden, Rheda-Wiedenbrück, Lübbecke, Melle, Warburg, Bad Pyrmont, Steinheim, Blomberg (Lippe), Horn-Bad Meinberg, Ostwestfalen (OWL), Hannover, Kassel, Einbeck, Göttingen, Schieder, Schwalenberg, Versmold, Halle (Westfalen), Lippstadt, Erwitte, Geseke, Salzkotten, Büren, Bad Wünnenberg, Bad Arolsen.

Dies sind unsere Kontaktmöglichkeiten:

EMail: info@hausanalyse.de

Kontaktformular

www.hausanalyse.de

Ihre TWG Hausanalyse, Dipl.-Ing. Jens Bellmer